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Plasmakugel & Lavalampe

Faszinierende Technik - wunderschöne Dekoration

Die kultige Lavalampe selber bauen

Schon seit Jahren gilt sie als ein absolutes Kultobjekt – die Lavalampe. Den ersten Höhenflug erlebte sie direkt nach ihrer Erfindung in den 1970er Jahren und kam dann in den 90ern wieder in Mode. Auch heute steht die Lampe in vielen Wohnzimmern und bleibt weiterhin eine beliebte Dekoration.

Das Gute: Sie können die Lava Lampe als Experiment mit ein wenig Geschick selber leicht basteln.

Sanftes Wechselspiel aus Farbe, Bewegung und Licht

Lavalampe selber bauenDie wechselnden Formen und Bewegungen der Flüssigkeit wirken faszinierend und beruhigend zugleich. Die Mischung aus bewegter Flüssigkeit und sanftem Licht laden zum Entspannen ein. Manche Menschen berichten sogar von einer hypnotischen Wirkung. Ihren Namen bekam die Lavalampe übrigens durch ihre ursprünglich rot-orangene Farbe. Heutzutage können Sie die Lampen in vielen verschiedenen Farben erwerben.

Die Lavalampe funktioniert nach einem einfachen Prinzip.

In dem durchsichtigen Zylinder befinden sich zwei unterschiedliche Flüssigkeiten, die sich nicht ineinander lösen. Darunter sitzt eine Glühlampe. Diese erzeugt nicht nur Licht, sondern auch Wärme.

Durch die aufsteigende Wärme geraten die Flüssigkeiten in Bewegung. Die sogenannten “Lavablasen” steigen auf und kühlen im oberen Teil der Lampe wieder ab. So entsteht ein Kreislauf, den Sie stundenlang betrachten können.

Die Kult-Lampe selber herstellen

Mit ein wenig Zeit und Geduld bauen Sie zuhause Ihre eigene Lavalampe. Alle Materialien, die Sie nehmen müssen, haben Sie in der Regel im Haus. Dafür benötigen Sie:

  • Einen durchsichtigen Behälter / Flasche
  • Wasser
  • Lebensmittelfarbe
  • Öl
  • Salz oder Brausetabletten (z.B. Vitamin-Tabletten)
  • Optional: Eine Lichtquelle

So basteln Sie Ihre Lava Lampe: Schritt für Schritt Anleitung

  1. Verwenden Sie als Gefäß beispielsweise eine Flasche oder ein Glas. Diesen füllen Sie zur Hälfte mit Wasser. Für einen besonders schönen Effekt sorgt die Lebensmittelfarbe.
  2. Damit färben Sie das Wasser in der gewünschten Farbe und Intensität ein.
  3. Nachdem sich die Farbe vollständig im Wasser gelöst hat, gießen Sie Öl in die Flasche oder das Glas. Achten Sie darauf, dieses nur zu ¾ zu füllen. Babyöl oder Speiseöl eignet sich sehr gut. Das Öl bildet eine getrennte Schicht und vermischt sich nicht mit dem Wasser, da Öl eine geringere Dichte aufweist.
  4. Für den typischen Effekt der Lavablasen geben Sie nun entweder Salz oder Brausetabletten hinzu. Die Brausetabletten sorgen für einen stärkeren Effekt. Brechen Sie diese vorher in kleine Stücke und geben Sie die Stücke nacheinander in das Wasser.
  5. Sobald die Tabletten oder das Salz durch das Öl in das Wasser eintreten, beginnt eine sprudelnde Reaktion. Es steigen farbige Blasen nach oben und die beiden Flüssigkeiten erzeugen einen faszinierenden Prozess, bevor sie wieder nach unten sinken. Das eingefärbte Wasser dringt durch die Ölschicht, ohne sich in ihr zu lösen.
  6. Damit besonders große Blasen entstehen, schwenken Sie die Flasche leicht. Nutzen Sie eine Flasche mit Deckel, verschließen Sie diese und schütteln sie vorsichtig. Das sollten Sie einfach einmal ausprobieren.

Besonders schön sieht Ihre selbstgemachte Lavalampe mit einer Beleuchtung von unten aus. Dafür nutzen sie zum Beispiel eine Taschenlampe, auf die Sie den Behälter stellen. Aber achten Sie darauf, dass die Lichtquelle keine zu starke Hitze entwickelt. Diese beschädigt möglicherweise das Glas Ihres Behälters.

Selbstgebaute Lavalampe als kurzfristige Lösung

Leider funktioniert diese Art der kultigen Lampe nur solange Sie regelmäßig Salz, Brausetabletten oder Alka-Seltzer hineingeben. Sie erstellen bei Ihrem Experiment also eher ein kurzzeitiges Projekt als ein langfristiges Dekorationsobjekt. Dennoch haben Sie einen ähnlichen Lavalampen-Effekt. Mit einer gekauften Lavalampe entspannen Sie jedoch über einen längeren Zeitraum hinweg. So nutzen Sie die beruhigende Wirkung optimal und ohne Unterbrechungen.

Natürlich machen ein Wasserglas oder eine Flasche einen weniger schönen und hochwertigen Eindruck als eine richtige Lavalampe. Die Lavablasen sind in der selbstgemachte Variante kleiner, als die einer richtigen Lampe und bewegen sich anders. Statt den typischen langsamen und hypnotischen Bewegungen zu folgen, sprudeln die kleineren Blasen Ihres selbstgebauten Modells schneller. Außerdem gestaltet sich gerade eine dauerhafte Beleuchtung schwierig.

Selber machen oder kaufen?

Entscheiden Sie selbst, ob Sie den Aufwand für eine selbstgemachte Lavalampe in Kauf nehmen wollen. Der Eigenbau eignet sich als Idee für ein spannendes Experiment und Spaß mit Kindern.

Greifen Sie jedoch besser zur gekauften Variante, wenn sie die Lampe langfristig nutzen wollen. Die Unterschiede in der Optik sprechen ebenfalls für sich. So entfaltet die Lampe ihre volle Wirkung als Dekorationsobjekt.

Unser Tipp: Nehmen Sie die original Mathmos Lavalampe, so wie sie der Erfinder Edward Craven Walker einst designte.

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